Longines Ref. 6393-6
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Eine kurze Videopräsentation hilft, das Gehäuse, das Armband, das Zifferblatt, die Proportionen und den tatsächlichen Charakter der Uhr besser einzuschätzen.
Produktbeschreibung
Beschreibung und Details der Uhr
Longines Ref. 6393-6
Die Longines Ref. 6393-6 ist eine klassische Vintage-Uhr mit Handaufzug aus dem Jahr 1959, gemäß den Werknummern. Dieses Modell kombiniert ein elegantes, vergoldetes Edelstahlgehäuse, Hesalitglas, einen verschraubten Gehäuseboden und ein interessantes Longines Manufakturwerk Kaliber 23.ZS.
Das präsentierte Exemplar hat einen Gehäusedurchmesser von ca. 34 mm ohne Krone und ist mit einem mechanischen Handaufzugswerk ausgestattet. Es ist eine Uhr mit klassischen Proportionen, typisch für die 1950er Jahre, und gleichzeitig sammlerisch interessant aufgrund des verwendeten Kalibers 23.ZS – ein wichtiges Werk in der Geschichte der Nachkriegsentwicklung von Longines.
Uhrwerk
Das Herzstück der Uhr ist das Longines Kaliber 23.ZS – ein mechanisches Manufakturwerk mit Handaufzug, das von Longines im Herbst 1948 eingeführt wurde. Es ist ein besonders interessantes Uhrwerk für Sammler, da es in einer wichtigen Periode der Markengeschichte, direkt nach dem Zweiten Weltkrieg, entstand.
Das Kaliber 23.ZS war der Nachfolger des älteren Werks 10.68Z. Das vorherige Kaliber war eine sehr erfolgreiche Konstruktion, aber in der zweiten Hälfte der 1940er Jahre musste es modernisiert werden. Das Werk 10.68Z wurde 1925 eingeführt und war eng mit dem noch älteren Kaliber 11.62 verwandt. Longines benötigte daher eine neue Konstruktion, die den Gegebenheiten des Nachkriegsmarktes entsprach.
Zu dieser Zeit ging fast die Hälfte der Longines-Produktion in die Vereinigten Staaten, und der amerikanische Agent der Marke hatte einen erheblichen Einfluss auf die Produktionsrichtung in Saint-Imier. Gerade die Bedürfnisse des amerikanischen Marktes und die Notwendigkeit, ältere Werke zu modernisieren, trugen zur Entwicklung des Kalibers 23.ZS bei.
Das Werk 23.ZS hat historische Bedeutung als eines der wenigen neuen Werke eines Schweizer Herstellers, das direkt nach dem Zweiten Weltkrieg entstand. Europa war damals wirtschaftlich geschwächt, und selbst die größten Uhrenfirmen gingen vorsichtig mit großen Investitionen in Forschung, Maschinen und Werkzeuge um, die zur Schaffung eines völlig neuen Kalibers erforderlich waren.
Longines investierte rund 20.000 Schweizer Franken in die Forschung am Werk 23.ZS und weitere 25.000 Schweizer Franken in die Werkzeuge, um dessen kommerzielle Produktion zu starten. Dies zeigt, wie wichtig dieses Werk für die Marke war.
Das Kaliber 23.ZS wurde parallel mit der eng verwandten Version 23.Z produziert. Das Modell 23.ZS verfügt über eine Zentralsekunde, während das 23.Z eine traditionellere Anordnung mit einer kleinen Sekunde am unteren Rand des Zifferblatts verwendete. Beide Versionen werden von Sammlern geschätzt und haben ihren Platz in der Uhrmachergeschichte von Longines.
Technisch gesehen war die Longines 23.ZS zu ihrer Zeit eine moderne Konstruktion. Das Werk war mit einem Stoßschutzsystem und einem antimagnetischen Schutz ausgestattet. Beide Lösungen wurden während des Zweiten Weltkriegs stark weiterentwickelt und anschließend in zivilen Uhren höherer Klasse eingesetzt.
Das Werk verfügt über 17 Lagersteine, arbeitet mit einer Frequenz von 18.000 Halbschwingungen pro Stunde und bietet eine Gangreserve von ca. 44 Stunden. Sein Durchmesser beträgt ca. 23,69 mm, der Einbaudurchmesser ca. 23,3 mm und die Höhe ca. 4,6 mm. Der Hebewinkel beträgt 46 Grad.
Gehäuse und Zifferblatt
Das Uhrengehäuse wurde aus Edelstahl gefertigt und anschließend vergoldet. Es hat eine klassische, runde Form und elegante Proportionen, die typisch für Uhren der späten 1950er Jahre sind.
Der Gehäusedurchmesser beträgt ca. 34 mm ohne Krone, die Breite mit Krone ca. 36 mm, die Höhe ca. 9 mm und der „Lug to Lug“-Abstand ca. 38 mm. Dies sind typische Proportionen für elegante Vintage-Uhren, die gut am Handgelenk sitzen und einen subtilen, klassischen Charakter bewahren.
Das Gehäuse ist im Stil der Longines-Uhren dieser Periode gehalten. Das vergoldete Finish verleiht ihr ein eleganteres, wärmeres und klassischeres Aussehen, das gut zu einer Uhr aus den 1950er Jahren passt.
Die Uhr besitzt einen verschraubten Gehäuseboden und eine originale Krone, die bei diesem Exemplar nicht signiert ist. Das Glas ist Hesalit, also Acryl. Dieser Glastyp wurde in historischen Uhren häufig verwendet – er ist leicht, relativ bruchfest und spiegelt den Charakter von Vintage-Uhren gut wider. Er kann anfälliger für kleine Kratzer sein als Saphirglas, aber sein Vorteil ist die Möglichkeit des Polierens.
Das Zifferblatt hat eine klassische Anordnung mit einer Zentralsekunde, die aus der Verwendung des Werks 23.ZS resultiert. Diese Lösung verleiht der Uhr einen im Vergleich zu Modellen mit kleiner Sekunde moderneren Charakter für ihre Zeit.
Armband oder Armband
Die Uhr wird in der auf den Produktfotos gezeigten Konfiguration verkauft. Das detaillierte Aussehen des Armbands, sein Zustand und die Passform werden auf den Fotos dargestellt.
Bei Vintage-Uhren kann das Armband oder die Schließe ein späteres oder gebrauchtes Element sein, daher sind die Fotos ein wesentlicher Bestandteil der Beschreibung und zeigen am besten das tatsächliche Aussehen des angebotenen Exemplars.
Zustand der Uhr
Die Uhr ist ein gebrauchtes Exemplar. Sie kann natürliche Gebrauchsspuren aufweisen, die auf das Alter, früheres Tragen und den Vintage-Charakter der Uhr zurückzuführen sind. Der detaillierte optische Zustand ist auf den Produktfotos dargestellt.
Bei Uhren aus dem Jahr 1959 sind natürliche Alterserscheinungen Teil der Geschichte des Exemplars. Die Fotos sind ein wesentlicher Bestandteil der Beschreibung und zeigen das tatsächliche Aussehen der angebotenen Uhr.
Lieferumfang und Garantie
Die Uhr wird als gebrauchtes Exemplar verkauft. Der detaillierte Lieferumfang ist auf den Produktfotos ersichtlich.
Das Produkt ist mit einer 100-Tage-Garantie von Dial-House abgedeckt. Die Garantie umfasst die einwandfreie Funktion des Uhrwerks, ausgenommen mechanische Beschädigungen, Wasserschäden, unsachgemäßen Gebrauch, natürlichen Verschleiß von Verschleißteilen und Eingriffe Dritter.
Geschichte der Marke Longines
Longines ist eine der bekanntesten Schweizer Uhrenmarken mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1832 zurückreicht. Die Marke baute ihren Ruf von Anfang an auf Präzision, Innovationen und hoher Verarbeitungsqualität auf.
Im Jahr 1832 gründete August Agassiz mit zwei Partnern in Saint-Imier ein Uhrenunternehmen, das sich auf die Herstellung von Taschenuhren spezialisierte. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Unternehmen, und Ernest Francillon spielte eine Schlüsselrolle in der Markengeschichte.
Im Jahr 1867 brachte Ernest Francillon die bis dahin verstreuten Uhrmacherarbeiten unter ein Dach, in eine Fabrik in der Gegend, die als „Les Longines“ bekannt war, was „Die langen Wiesen“ bedeutet. Von diesem Namen leitet sich der heutige Name der Marke Longines ab.
Im selben Zeitraum wurde das erste Werk der Marke, das als 20A bezeichnet wurde, vorgestellt, was den Weg von Longines zu einer stärker mechanisierten und modernen Uhrenproduktion ebnete. Longines gehörte zu den Pionieren der industriellen Produktionsorganisation unter Beibehaltung hoher uhrmacherischer Qualität.
1889 registrierte Longines das klassische Logo in Form einer geflügelten Sanduhr. 1893 wurde dieses Zeichen offiziell bei den Internationalen Büros registriert und ist damit eines der ältesten bis heute ununterbrochen genutzten Markenzeichen.
Die präsentierte Longines Ref. 6393-6 aus dem Jahr 1959 passt gut in die Geschichte der Marke. Es ist eine Uhr aus einer Zeit, in der Longines eigene hochwertige Uhrwerke herstellte, und das Kaliber 23.ZS war ein Beispiel für die Nachkriegsentwicklung der Firma.
Wichtige Informationen
Marke: Longines
Modell: Ref. 6393-6
Referenz: 6393-6
Jahr: 1959, gemäß den Werknummern
Uhrwerk: Longines Kaliber 23.ZS
Uhrwerkstyp: mechanisch, Handaufzug
Sekundenfunktion: Zentralsekunde
Anzahl der Steine: 17 Steine
Werkslinie: 10,5'''
Uhrwerksdurchmesser: ca. 23,69 mm
Einbaudurchmesser: ca. 23,3 mm
Uhrwerkshöhe: ca. 4,6 mm
Gangreserve: ca. 44 Stunden
Schwingfrequenz: 18.000 Halbschwingungen pro Stunde
Hebewinkel: 46 Grad
Stoßsicherung: ja
Antimagnetischer Schutz: ja
Gehäuse: Edelstahl, vergoldet
Gehäuseform: rund
Gehäusedurchmesser: ca. 34 mm ohne Krone
Breite mit Krone: ca. 36 mm
Gehäusedicke: ca. 9 mm
Lug to Lug: ca. 38 mm
Gehäuseboden: verschraubt
Krone: original, nicht signiert
Glas: Hesalit / Acryl
Armband oder Armband: gemäß Produktfotos
Lieferumfang: gemäß Produktfotos
Garantie: 100 Tage Dial-House Garantie
Zustand: gebraucht
Bei Fragen zum Zustand, zur Funktion, zum Lieferumfang, zur Garantie oder zur Möglichkeit, weitere Fotos zu sehen, kontaktieren Sie bitte Dial-House vor dem Kauf.
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